KRAFTVOLL SEIN

EIN KURZER WORKSHOP

Oft stolpern wir bei unserem Wunsch kraftvoll zu sein, über mehr oder weniger bewusste Vorstellungen, Ideen oder Glaubenssätze, die wir in unserer Geschichte, unseren Familien oder unserer Kultur gelernt haben.

Dann reduzieren wir uns zum Beispiel, weil wir glauben, den anderen schonen zu müssen, nicht „zu viel“ sein zu dürfen, nicht lästig, nicht zu auffällig, nicht zu anspruchsvoll …

Oder wir gehen von vorne herein davon aus, dass wir ohnehin keine Chance haben, zu schwach sind, es keinen Sinn hat …

Manchmal verwechseln wir kraftvoll sein auch mit „viel Anstrengung machen müssen“: und erschöpfen uns darin bzw. geben auf.

Das Ziel dieses Workshops ist, einen neuen Zugang zu „kraftvoll sein“ für sich zu finden: durch praktisches Erfahren, wie sich das anfühlen kann – aber auch durch das Erforschen eigener Stolpersteine, die genau das oft verhindern.

Wir werden mit Übungen und Beschreibungen arbeiten, die im Anschluss an den Workshop weiter verwendet werden können: mit dem Ziel, auch unseren Alltag kraftvoller gestalten zu lernen.

Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Wo:            Freifühlen Praxis, Volksgartenstrasse 28, 8020 Graz
Wann:       Fr 18.3. (ausgebucht) / Fr 15.4./ Fr 20.5. jeweils 15.00 bis  18.30
Mit wem:  Kerstin Grabner, Grinberg Praktikerin, Dipl.  Sozialarbeiterin
Kosten:      € 30,-, bar zu bezahlen beim Workshop

Anmeldung: bis 14 Tage vor dem jeweiligen Workshoptermin telefonisch oder per sms unter 0664/42 13 408 oder per mail an kerstin.grabner@freifühlen.at . Bitte Name, Telefonnummer und den Wunschtermin (März oder April!) angeben.

Achtung: begrenzte TeilnehmerInnenzahl (8)!

Wenn möglich: bitte Matte oder Decke mitbringen, bequeme Kleidung und Wasser sind auch empfehlenswert – wir werden uns nicht extra anstrengen, aber doch ein wenig schwitzen 🙂

 

Die Annenpost über uns

unser Artikel in der Annenpost

„Wir sind keine Alternativmedizin“

VON: NIKLAS SIEGER 22. JUNI 2015

In der Praxis von Freifühlen in der Volksgartenstraße sollen Kunden dank einer speziellen Methode lernen, einen ganzheitlichen Zugang zu ihrem Körper zu finden. Wir haben mit den beiden Praktikerinnen gesprochen.
Kerstin Grabner und Elisabeth Pucher, erfahrene Sozialarbeiterinnen und ausgebildete Praktikerinnen der Grinberg Methode, arbeiten seit 2008 in ihrer Praxis Freifühlen in der Volksgartenstraße mit dieser Methode, um Menschen freier werden zu lassen. Was vielen womöglich als Alternativmedizin erscheint, ist aber keine.

Auf der Homepage der Österreichischen Schule der Grinberg Methode, welche die beiden absolviert haben, distanziert man sich klar von jeglicher Alternativmedizin:

„Die Grinberg Methode lehrt, Aufmerksamkeit und Körperwahrnehmung zu erweitern und zu fokussieren. Sie erhebt weder den Anspruch zu heilen, Alternativmedizin oder Massagetherapie zu sein, noch versteht sie sich als Teil der helfenden sozialen Berufe oder als Ersatz für Psychotherapie. Die Grinberg Methode ist nicht für Menschen geeignet, die an lebensbedrohlichen oder schweren Erkrankungen leiden, die medizinische oder psychiatrische Hilfe erfordern. Zudem ist sie kein Ersatz für jegliche Art von notwendiger Behandlung oder gesundheitspsychologischer Beratung“. Kerstin Grabner betont: „Wie gesagt, die Grinberg Methode ist keine Alternativmedizin, weil wir eben keine medizinischen Behandlungen ersetzen können. Sie ist eine Schule der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit von Menschen.“

Die Methode geht auf den aus Israel stammenden Avi Grinberg zurück, der sich in den 70er-Jahren mit verschiedensten Entspannungsmethoden beschäftigt hat. Dabei erkannte er, dass es am effektivsten ist, wenn man den Menschen beibringt, wie sie sich selbst heilen können. So entstand die Grinberg Methode, die in Österreich seit 1990 unterrichtet und angewandt wird. Sie zeigt Menschen, wie sie ihre selbst aufgebauten Leiden oder Einschränkungen beenden oder verändern können. Das können Beschwerden wie chronische Verspannungen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Erschöpfung oder Stressgefühle sein. Viele Menschen haben […]

Wenn das Häferl übergeht – Emotionen nutzen lernen.

Einige Emotionen, wie Ärger, Angst oder gar Hass, sind in unserer Kultur nicht erwünscht.
Also lernen wir, diese „negativen“ Emotionen mit viel körperlicher Anstrengung zu unterdrücken. Der Druck in uns steigt und steigt, bis einem „das Häferl übergeht“: mit Aggressionsausbrüchen oder Panikattacken. Oder alter Groll und Frust vergiften unser Leben und die Lebensfreude geht verloren.
Aber diese Emotionen gehören zu uns wie unsere Nase oder unser Bauch.
Es ist möglich, diese Emotionen als körperliche Energie zu spüren (z.b. als Hitze, Kälte, Kribbeln,…) und durch Atmung, Aufmerksamkeit und Entspannung als Kraftquelle zu nutzen.
So kann sich Angst in Präsenz, Wut in Entschlossenheit und Hass in Klarheit umwandeln und wir können Situationen und Herausforderungen in unserem Leben zufriedenstellend für uns lösen.
Eifersucht gibt uns Klarheit über unser Wollen und Frust hilft uns, mit langem Atem an unseren Wünschen dranzubleiben. Ungeduld und Widerstand einmal ganz erlaubt lassen uns Dinge schneller erledigen, Verzweiflung heilt alten Schmerz, Schuld und Scham lassen uns unser Handeln überdenken und korrigieren.
Eine reiche Palette an Emotionen wartet darauf, von uns genutzt zu werden. Wie das besser gelingen kann, zeigen wir Dir/Ihnen gerne persönlich bei einer Einheit in unserer Praxis.

Eltern und Kinder (HIER KLICKEN)

Entspannte Eltern – entspannte Kinder
In unserer Praxis erleben wir, dass (werdende) Eltern zunehmend Stressfaktoren und verunsichernden Momenten ausgesetzt sind.

Das beginnt bei der Vielzahl an angeratenen Untersuchungen, der Frage nach der besten Geburtsart, geht weiter mit finanziellen Fragen und oft Sorgen, mit manchmal schwer durchschaubaren Karenzregelungen und Unsicherheiten dabei, und endet bei den unzähligen gut gemeinten Ratschlägen, die Eltern klar machen wollen, was das Beste für ihr Kind ist.

Wir erleben Väter und Mütter in unserer Praxis dabei vielfach verunsichert und in einem Zustand von Ratlosigkeit und Stress. Das führt oft dazu, dass sie ihre Elternschaft nicht mehr in dem Ausmaß genießen können, wie sie das eigentlich gerne tun würden – und die damit einhergehende Anspannung überträgt sich oft auch auf ihre Kinder.

Unsere Arbeit mit Eltern zielt darauf ab, unabhängig von Außenfaktoren eine Möglichkeit zu mehr innerer Ruhe und Entspannung zu finden. Und darüber auch eine innere, eigene Gewissheit, wie sie ihre Elternschaft leben wollen.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass dieses Mehr an Selbstverständnis der Eltern auch zu mehr Sicherheit und Ruhe bei den Kindern führt.

 

Kinder unter Druck

Auch Kinder und Jugendliche sind heute häufig mit Druck und Stress konfrontiert.

Die schulischen Anforderungen wachsen, es gibt Streit bis Mobbing unter Gleichaltrigen, aber auch familiäre Ereignisse belasten sie oft. Kinder und Jugendliche zeigen diese Belastungen entweder mit körperlichen Symptomen (wie Kopfweh, Bauchweh…), mit Verhaltensweisen wie angespannt, ängstlich oder aggressiv sein oder mit Rückzugstendenzen.

Als Elternteil weiß man oft nicht wie tun und mit reden allein erreicht man oft nichts mehr. Doch fast alle Kinder und auch viele Jugendliche sind offen für einen körperorientierten Zugang.

Mit Hilfe von Berührung, Beschreibung und Bewegung lernen Kinder und Jugendliche  dabei: auf tiefer Ebene zu entspannen, sich ohne Anstrengung zu konzentrieren, konstruktiv mit Druck oder mit Emotionen wie Angst […]