Unsere Arbeit zielt darauf ab, die Wahrnehmung unserer Klienten und Klientinnen auf ihren Körper und automatische Reaktionen, die sie in bestimmten Situationen haben, zu schulen. Durch das Erkennen und Beenden von Automatismen wird es möglich, einen einschränkenden Zustand, unter dem jemand leidet, zu reduzieren oder zu beenden.

Zielorientiert und strukturiert
In einem ersten Treffen definieren wir gemeinsam mit dem Klienten/der Klientin den Rahmen der gemeinsamen Arbeit: das Ziel, was dem Erreichen dieses Ziels im Weg steht, was es zu lernen und was es zu beenden gilt.

Das kann zum Beispiel sein, zu lernen, einen alten Herzschmerz zu erlauben und ein automatisches sich Verschließen bei näherem Kontakt zu beenden, um dadurch wieder offener mit anderen Menschen zu werden.

Oder eine automatische Schutzhaltung nach einem Unfall oder bei einem chronischen Schmerz zu bemerken und zu beenden, um einem Bereich bessere Möglichkeiten zu heilen zu geben.

Methodisch
Wir arbeiten mit Berührung, Beschreibung, verschiedenen Instruktionen und Lektionen wie Stille, Entspannung, Atmung, eine unnötige Anstrengung auszulassen, die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu halten, Schmerz zu erlauben, Angst als einen Fluss von Energie im Körper wahr- und annehmen zu lernen.

In einem Lernprozess arbeiten wir einzeln mit unseren KlientInnen, zu Beginn meist im Liegen (auf einer Art Massagetisch), teilweise auch im Sitzen und im Stehen.

Ergänzend zu den Einzelsitzungen organisieren wir auch Workshops, in denen lizenzierte TrainerInnen der Grinberg Methode vertiefend mit Gruppen zu verschiedenen Themen arbeiten. Das kann ein Workshop zum Thema Stille sein, zum Umgang mit Angst, mit Wut, mit Schmerz, aber auch eine Fitnessklasse oder Bewegungsklasse.

Partnerschaftlich und nachhaltig
Als Grinberg Praktikerinnen sind wir weder dazu ausgebildet zu heilen, noch zu behandeln oder zu beraten.

Wir verstehen uns als gleichwertige Partner in einem Lernprozess, in dem wir Menschen darin unterrichten, ihre Aufmerksamkeit zu schulen und damit selbst Einfluss zu nehmen auf eine Beschwerde oder einen Zustand, den sie verändern möchten.

So ist garantiert, dass auch nach dem Beenden eines Lernprozesses KlientInnen dauerhaft von ihren Sitzungen profitieren und selbständig weiterarbeiten können.